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Die Chirurgie stellt sich vor!






An dieser Stelle hat sich Dr. med. Matthias Krüger, Leiter des Ressorts Nachwuchsförderung des BDC e. V., den Fragen von Dr. Findig gestellt.


  1. Welche Erkrankungen und Patienten behandelt eine Chirurgin bzw. ein Chirurg?

    Der Chirurg behandelt alle operativ zugänglichen Erkrankungen. Die Chirurgie ist neben der Inneren Medizin eines der großen klinischen Hauptfächer der Humanmedizin. Den klassischen Chirurgen gibt es eigentlich nicht mehr. Die Chirurgie entwickelte sich in den letzten Jahren zunehmend von einer Allgemeinchirurgie hin zu einer Organchirurgie. Diese zunehmende Spezialisierung ist dem enormen operationstechnischen Fortschritt sowie dem besseren Verständnis der Behandlung von Erkrankungen geschuldet. Sie dient nicht nur der Verbesserung der Ergebnisqualität der konservativen wie operativen Behandlung, sondern auch der Sicherheit der Patienten. Ein Großteil der chirurgischen Therapie fokussiert sich in den Bereichen der Abdominalchirurgie (Viszeralchirurgie) und der Chirurgie des Stütz- und Bewegungsapparates (Unfallchirurgie, Orthopädie). Dem Bereich der operativen Behandlung jeglicher Geschwulsterkrankungen (gut-/bösartig) gehört ein weiterer Schwerpunkt. Die operative Behandlung von Kindern (Kinderchirurgie) ist ebenfalls ein Teilbereich der Chirurgie. Einen weiteren wichtigen Stellenwert nimmt die Behandlung von Unfallpatienten im Rahmen der Mono- oder Polytraumaversorgung ein.

    Man kann deutlich erkennen, dass der Chirurg(in) oder besser formuliert der spezialisierte Chirurg(in) jeden Patienten behandelt, welcher in seinem Fachgebiet einer operativen und auch konservativen Behandlung bedarf. Folgende chirurgische Fachgebiete in denen man in Deutschland eine Facharztqualität benötigt gibt es derzeit:

    • Allgemeinchirurgie
    • Viszeralchirurgie
    • Plastische und Wiederherstellungschirurgie
    • Unfall- und orthopädische Chirurgie
    • Gefäßchirurgie
    • Thoraxchirurgie
    • Neurochirurgie
    • Kinderchirurgie
    • Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

    Weitere Informationen finden Sie unter: www.chirurg-werden.de oder www.bdc.de

  2. Wie sieht der Arbeitsalltag einer Chirurgin bzw. eines Chirurgen in der Klinik aus?

    Grundsätzlich unterscheidet sich der Arbeitsalltag eines Chirurgen nicht von dem eines andern in der Klinik tätigen Arztes. Im Anschluss möchte ich Ihnen kurz einmal einen solchen Arbeitsalltag exemplarisch vorstellen:

    07:00 – 07:45:
    Visite auf der Station: Jeder Patient wird visitiert, Verbände wie Wunden werden inspiziert und im Dienst neu aufgenommene und operierte Patienten

    07:45 – 08:30:
    Rüntgenvisite mit allen Ärzten der jeweiligen Klinik

    08:30 – 14:00:
    Klinikarbeit: Tätigkeit im OP, auf Station (Verbände, interventionelle Diagnostik, Dokumentation, Patienten- und Angehörigengespräche), Notfallambulanz, klinikinterne Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen

    14:00 – 14:45:
    Zugangsvisite: Neu aufgenommene oder geplant operierte Patienten werden visitiert

    14:45 – 15:30:
    Abschlussbesprechung mit Röntgenvisite und Besprechung der am nächsten Tag zur Operation anstehenden Patienten, sogenannte Indikationsbesprechung

    15:30 – 07:00:
    Bereitschaftsdienst: Versorgung der Patienten in der Notfallambulanz und auf den Stationen

    Dieser Ablauf kann natürlich von Klinik zu Klinik unterschiedlich sein. Im Großen und Ganzen wird er sich jedoch daran orientieren. Eine der Haupttätigkeiten des Chirurgen(in) ist natürlich die operative Tätigkeit am Patienten und mit dem Operationsteam bestehend aus Chirurgen, Anästhesisten und pflegerischen Personals im Operationssaal.

    Eine weitere Besonderheit ist der Bereitschaftsdienst. In diesem werden in der Notfallaufnahme, auf den Stationen sowie dringlich bzw. notfallmäßig operativ zu versorgende Patienten von einem etwas reduzierten Ärzteteam Wochentags von 15:30 Uhr bis zum nächsten Morgen 07:00 Uhr betreut. An den Wochenenden findet diese Betreuung ebenfalls statt. Die Organisation dieses Bereitschaftsdienstes ist in den Kliniken unterschiedlich geregelt. Sie reichen von einem 24h Dienst bis zu einem 3 Schichtsystem. Allen gemeinsam ist, dass Bereitschaftsdienst Arbeitszeit ist und je nach Tarif unterschiedlich vergütet wird. Das Arbeitszeitgesetzt muss aber in jedem Fall Anwendung finden.

  3. Wie wird man Chirurgin bzw. Chrirug?

    Nach Abschluss des Medizinstudiums bewirbt man sich an einer Klinik und beginnt die Facharztweiterbildung. Diese dauert mindestens sechs Jahre (sieh Schaubild unten). Am Anfang steht die sogenannte Basischirurgie, welche zwei Jahre dauert und sich in je 6 Monate Station, 6 Monate Intensivtherapie, 6 Monate Notfallambulanz und weite 6 Monate (variabler Einsatz) gliedert. Danach kann man ein Jahr in einem nach der gültigen Weiterbildungsordnung der einzelnen Landesärztekammern spezifizierten assoziierten Fachgebiet absolvieren. Nun beginnt für weitere drei Jahre die fachspezifisch-chirurgische Weiterbildung. In der Chirurgie gibt es eine Besonderheit. Während der Weiterbildung zum Chirurgen(in) muss man eine genau vorgegebene Anzahl von Operationen und diagnostischen Maßnahmen sowie Untersuchungen nachweisen, welche im sogenannten Leistungskatalog der Weiterbildungsordnung beschrieben ist. Dieser Leistungskatalog kann man bei den jeweiligen Ärztekammern der Länder für jedes spezifische chirurgische Fachgebiet erhalten oder auf der Internetpräsenz der Ärztekammern herunterladen. Der Arzt in Weiterbildung ist verpflichtet, ein sogenanntes Logbuch zu führen. In diesem Logbuch werden in klar definierten zeitlichen Abständen die erbrachten Leistungen dokumentiert und vom Weiterbilder unterzeichnet. Weiterhin ist jährlich mindestens einmal ein sogenanntes Weiterbildungsgespräch zwischen Weiterbilder und Weiterzubildenden zu führen. Auch dies muss im Logbuch dokumentiert und vom Weiterbilder unterzeichnet werden. Für die Führung und Dokumentation ist der Arzt in Weiterbildung verantwortlich. Hat man nun die Mindestweiterbildungszeit von 6 Jahren erfolgreich absolviert, beantragt man die Facharztprüfung bei den Ärztekammern der Länder und schließt die Facharztweiterbildung mit einer mündlichen Prüfung ab. Diese hat die Qualität eines fachlichen Gespräches. Nach bestandener Prüfung ist man Facharzt und kann eigenverantwortlich sein Fachgebiet vertreten. Jetzt kann man entweder als Chirurg sich Niederlassen oder in einer Klinik weiterarbeiten. Egal was man macht, eine lebenslange Fortbildung ist dennoch unerlässlich. Hier muss sowohl der Niedergelassene Kollege als auch der Facharzt in der Klinik in 5 Jahren gewisse Fortbildungsveranstaltungen besuchen und diese für die Ärztekammer dokumentieren und vorlegen. Man erhält dann ein Fortbildungszertifikat, welches für 5 Jahre gültig ist. Insgesamt bietet die Chirurgie nach der Facharztweiterbildung vielfache Möglichkeiten der Subspezialisierung, wo jeder seine eigene Nische, je nach Interesse finden kann: z. B.: spezielle Viszeralchirurgie, Proktologie, spezielle Unfallchirurgie, spezielle Orthopädie usw.

    Vom Medizinstudenten zum Chirurgen


    Ablauf der chirurgischen Weiterbildung

    Weiterführende Informationen bei den Landesärztekammern und unter www.chirurg-werden.de oder www.bdc.de

  4. Kann jeder Chirurgin bzw. Chirurg werden?

    Es kann jeder Chirurg werden. Das Geschlecht spielt überhaupt keine Rolle. Sie/er sollte grundsätzlich Interesse an der Chirurgie zeigen, belastbar sein und dem mitunter erhöhten Druck bei der Behandlung der Patienten auch in Notfallsituationen gewachsen sein. Man benötigt etwas manuelle Geschicklichkeit, Freundlichkeit, Reflexion, Stabilität, Flexibilität, Verantwortung und auch Geduld. Die chirurgische Weiterbildung ist mitunter anstrengend, aber sie macht allemal Spaß.

    Weitere Informationen unter: www.chirurg-werden.de oder www.bdc.de

  5. Kann man sich als Chirurgin bzw. Chirurg später niederlassen?

    Als Chirurg mit Facharztqualität kann man sich niederlassen.

  6. Wie sieht der Arbeitsalltag einer Chirurgin bzw. eines Chirurg in der Praxis aus?

    Der Arbeitsalltag in der Praxis sieht so aus, dass man am Morgen die Praxis öffnet und seine Patienten behandelt und Untersuchungen anordnet sowie auswertet, weitere Therapien festlegt und unter Umständen den Patienten in eine Klinik einweist. Einige Chirurgen verfügen über Belegbetten in Kliniken, wo sie Ihre Patienten operieren. Hier sind natürlich die gleichen Arbeiten wie ein Klinikarzt durchzuführen. Der niedergelassene Kollege trägt im Gegensatz zum Kliniker das wirtschaftliche Risiko selbst. Er rechnet jeden Patienten selbstständig ab und erhält dafür ein Honorar. Diese Honorare sind dann seine Einkünfte, mit denen er seine Praxis wirtschaftlich führen muss. Sofern er keine Belegbetten hat, ist für den niedergelassenen Kollegen das Wochenende frei. Die Bereitschaftsdienste in der Klinik entfallen. Er kann lediglich zum kassenärztlichen Notfalldienst herangezogen werden. Eine Fortbildungsverpflichtung hat auch er, die er in 5-jährigen Abständen nachweisen muss.

  7. Was fasziniert Sie so sehr an der Chirurgie?

    An der Chirurgie fasziniert mich die Vielseitigkeit des Faches. Die technischen Neuerungen gepaart mit modernen Therapieverfahren auf dem höchsten Stand der Wissenschaft und Technik haben mich jeher begeistert. Daher war es für mich nur folgerichtig, in die Chirurgie zu gehen. Kein Tag ist wie der Andere. In der Chirurgie erfahre ich die Abwechselung zwischen Stationsdienst, Untersuchungen und operative Tätigkeit im OP. Diese enge Zusammenarbeit mit den anderen Bereichen der Humanmedizin ist so spannend und intellektuell bereichernd. In keinem anderen Fachgebiet wird diese Interdisziplinarität so offen gelebt und praktiziert. In der Chirurgie muss man im Team arbeiten können. Allein zu arbeiten ist in der Chirurgie undenkbar. Wir benötigen die Mitarbeit von vielen Berufsgruppen und Kollegen. Gerade dieser Teamgedanke ist ein weiterer Beweggrund für mich gewesen, in die Chirurgie zu gehen. Die Chirurgen sind in der Lage den Menschen von vielen Krankheiten zu heilen. Diese Freude und Dankbarkeit der Patienten zu erfahren, ist Lohn und Freude genug. Natürlich gibt es auch Tage, wo man glaubt, dass einen die Arbeit und Belastung förmlich erdrückt. Aber dies gibt es auch in anderen Berufsfeldern. Es ist kein spezifisch chirurgisches Phänomen.

    Ich habe bis heute nicht bereut, den Weg in die Chirurgie gegangen zu sein.

  8. Welche Vorurteile bestehen gegenüber dem Beruf der Chirurgin bzw. des Chirurgen und was ist da dran?

    Es existieren zahlreiche Vorurteile über die Chirurgie. Einige haben sicherlich ihre Berechtigung andere sind einfach nur falsch. Eines ist aber sicher, die Chirurgie ist keine Tätigkeit für jedermann (frau). Man benötigt ein gewisses Durchhaltevermögen und eine gewisse Belastbarkeit. Eines der falschen Vorurteile ist, dass die Chirurgie für Frauen nicht geeignet ist. Dies ist grundsätzlich falsch. Ich kenne sehr viele wirklich gute Frauen in der Chirurgie, die Ihren Job hervorragend machen, und ich kenne aber auch einige Männer, die lieber nicht in die Chirurgie gegangen wären. Also wenn man Liebe zum Fach hat und sich engagiert, ist das Geschlecht völlig egal.

    Immer wieder wird erwähnt, dass der OP-Katalog nicht zu schaffen ist. Dies ist in einigen Bereichen wie z. B. der Viszeralchirurgie und Unfallchirurgie/Orthopädie sicherlich berechtigt. Hier wurden in den letzten Jahren jedoch zahlreiche Veränderungen unternommen, sodass die Operationskataloge nun ein wenig realistischer sind.

    Ein weiterer Knackpunkt sind die Einteilungen zu den einzelnen Operationen, die immer noch sehr willkürlich erscheinen. Hier fehlt es an Transparenz. Immer noch steht hier das Günstlingsprinzip im Vordergrund. Man sollte sich jedoch davon nicht abschrecken lassen. Einfach das Gespräch mit dem Chefarzt suchen und die Problematik direkt ansprechen. So lassen sich die Probleme vielfach lösen. Der Chefarzt muss wissen, wo der Schuh drückt. Ändert sich nichts, dann einfach die Klinik wechseln. Dies ist in der momentanen Arbeitsplatzsituation ja problemlos möglich.

  9. Wie unterstützen die Fachgesellschaften und der Berufsverband einen Berufsanfänger auf dem Weg zur Chirurgin bzw. zum Chirurgen?

    Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie mit ihren einzelnen Fachgesellschaften sowie der Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) haben vielfache Initiativen gestartet, um den Nachwuchs für die Chirurgie zu begeistern und den zukünftigen Chirurgen(in) in seiner Weiterbildung zu unterstützen. Weiterhin gibt es vielfache Veranstaltungen - gerade durch den Berufsverband der Chirurgen organisiert und initiiert -, welche den jungen Chirurgen(in) auf seinen Werdegang begleitet. So gibt es im BDC ein Team Junge Chirurgie und im Präsidium ein Nachwuchsvertreter, welcher sich um die Belange des Nachwuchses kümmert.

    Mit der sehr erfolgreichen Kampagne des BDC "Nur Mut –ChirurgIn werden" sollen vor allem unsere zukünftigen Mediziner angesprochen und für das Fach Chirurgie begeistert werden. Weiterhin organisiert der BDC jährlich eine Veranstaltung "Keine Angst vorm Hammerexamen", wo im Rahmen eines kleinen Kongresses die Essentials der Chirurgie klar und straff konzipiert bearbeitet werden. Die Studenten sind danach optimal auf das schriftliche wie mündliche "Hammerexamen" vorbereitet. Mit 20€ Mitgliedsbeitrag pro Jahr können Studenten im größten chirurgischen Berufsverband der Welt Mitglied werden und von der Kompetenz der chirurgischen Gemeinschaft profitieren. Die Ärzte und Fachärzte an den Kliniken und in der Niederlassung können mit etwas mehr als 100€ Mitgliedsbeitrag/Jahr auch von Vorzügen des BDC profitieren.

    Für die jungen Ärzte, die den Weg in die Chirurgie schon gefunden haben, werden durch die Weiterbildungsakademie des BDC zahlreiche Facharztvorbereitungsseminare, OP-Kurse, Workshops und Führungs- sowie Kommunikationsseminare angeboten. Hier lohnt sich die Mitgliedschaft im BDC, da man an diesen Veranstaltungen kostengünstig teilnehmen kann. Informieren Sie sich einfach auf der Internetseite des BDC: www.bdc.de oder www.chirurg-werden.de

    Der BDC hält für seine Mitglieder einen bunten Blumenstrauß an Veranstaltungen bereit:

    • Sminare Basischirurgie
    • Seminare Facharztvorbereitung
    • Schwerpunktseminare
    • Managmentseminare
    • Kommunikation und Führung
    • Seminar "Train the Trainer"
    • Online-Weiterbildung über das
      [eCME-Center]
    • Online-Logbuch über das
      [eCPD-Center]

    Weiterhin gibt es eine E-Learning-Plattform, wo der BDC Marktführer ist.

    eCME-CentereCPD-Center

    Hier erfahren Sie die ganze Welt der Chirurgie

    • Operations- und Videokurse
    • Fortbildungskurse aus allen Sälen der Chirurgie
    • Vorträge von Experten
    • Kurse im Lehrbuchformat
    • CME-zertifizierte Kurse
    • Kommunikation und Management
    • Kurspakete zu Operations- und Therapieverfahren
    • Kurspakete für Einsteiger und Fortgeschrittene

  10. Wem würden Sie empfehlen Chirurgin bzw. ein Chrirurg zu werden?

    Jeder, der technisch interessiert, von der Chirurgie fasziniert, belastbar und teamfähig ist, die klinische Abwechslung durch Station, Untersuchungsmethoden und OP-Saal sucht und braucht sowie über ein wenig manuelle Geschicklichkeit verfügt, kann Chirurg(in) werden.

    Also Nur MUT ChirurgIN werden
    Sei schlau und informiere Dich weiter unter:
    www.chirurg-werden.de
    www.bdc.de



    Dr. Matthias Krüger MA (HBA)
    Facharzt für Chirurgie/Notfallmedizin
    Mitglied des Präsidiums des BDC e. V.
    Leiter des Ressorts Nachwuchsförderung des BDC e. V.
    Klinikum Magdeburg
    Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
    Birkenalle 34
    39130 Magdeburg
    matthias.krueger@klinikum-magdeburg.de
    matthias.krueger@bdc.de