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Hier gibt Dr. Findig Insidertipps
für Dein Medizinstudium
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Periphere Venenzugänge richtig legen

Nachdem Du ja jetzt ein Experte im Blutabnehmen geworden bist, kommt die nächste Stufe: Das Legen des Zugangs. Einige sagen auch Viggo-Legen oder Braunüle-Legen dazu, mit Anspielung an die Produktnamen der „Venenverweilkanüle“ wie sie offiziell heißt.

Solltest Du meinen Tipp „Die erste Blutentnahme“ noch nicht kennen, dann schau hier am besten vorher nochmal nach. Da habe ich unter anderem erklärt, wie man die passende Vene am einfachsten findet und so weiter.

Doch eines will ich auch an dieser Stelle nochmal loswerden: Zieh Dir verdammt noch Mal vorher Handschuhe an! Da muss ich aber mal laut werden. Manchmal bin ich umgeben von Kollegen, die die einfachsten Regeln des Selbstschutzes missachten.

Und glaube mir bitte Eines: Man kann mit Handschuhen einen Zugang legen!

Und fang gar nicht erst an es ohne Handschuhe zu probieren, weil Du angeblich nichts spürst. Das ist alles eine Frage der Gewöhnung. Dein Gehirn ist gar nicht so dumm und wird schnell die zusätzlichen Mikrometer, die Dich von Deinem Patienten trennen, mit einkalkulieren, sodass Du trotzdem noch heraus findest, in welcher Tiefe die Vene liegt. Du solltest natürlich die richtige Handschuhgröße wählen, die einerseits nicht gleich wieder von der Hand rutscht und andererseits auch nicht sämtliches Blut und Gefühl aus Deiner Hand quetscht. Dann funktioniert es aber wirklich! Ich kann schon gar nicht mehr ohne Handschuhe einen Zugang legen, weil es dann nicht das richtige Gefühl mehr ist!

Aber jetzt übergebe ich das Wort bzw. „die Schrift und das Bild“ an Herrn Dr. med. Matthias Hofer. Er hat nämlich alles, was ich Dir erklären könnte in einem Buch festgehalten, das mit wenigen Wörtern aber vielen Bildern jeden einzelnen Handlungsschritt erklärt. Und ich muss zugeben. So gut hätte ich es niemals hingekriegt. Daher bin ich auch froh, dass ich nicht lange betteln musste

und wir hier eine Leseprobe aus seinem Buch „Doc`s Coach“, das beim Didamed-Verlag erschienen ist, zeigen dürfen.

Ich hoffe es gefällt Dir so gut wie mir und ich kann Dir auch die übrigen 32 Kapitel nur wärmstens empfehlen, in denen alle wesentlichen praktischen Fertigkeiten erläutert werden, die man als (angehender) Arzt benötigt. Von der Intubation über die Thoraxdrainage bis hin zur Lumbalpunktion ist eigentlich alles dabei. Ich habe jedenfalls nichts vermisst. Und das schöne ist außerdem, dass man es direkt beim Didamed-Verlag zu einem wirklich sehr günstigen Preis versandkostenfrei bestellen kann.

Viel Spaß beim Nachmachen wünscht

Dein Dr. Felix Findig

PS: Eine weitere Leseprobe haben wir hier noch!